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Auf der lang gestreckten Halde Lothringen in Bochum-Gerthe ist das Kunstwerk "über(n)ort" der Künstlerin Kirsten Kaiser (Münster) im Jahr 2003 errichtet worden. Es grenzt im Westen an das ehemalige Zechengelände Lothringen I/II sowie im Nordosten an das Gelände der ehemaligen Zeche Lothringen III. |
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Die Einmaligkeit der Halde aus der Frühzeit des Bergbaus mit ihrer übersteilen schwarzen Südböschung führte zu der Idee, ein landschaftsprägendes Symbol zu errichten, welches gleichzeitig als Zaunmarke dient. Das Kunstwerk "über(n)ort" besteht aus 23 in einer Achse angeordneten, gelben, senkrechten Stützen aus Stahl. Einen 220 Meter langer Längsriegel, in den ein Lichtband aus Leuchtdioden (LED) eingelassen ist, macht dieses landschaftsprägende Kunstwerk weithin sichtbar. Mit der außergewöhnlichen Höhe von 136 Meter über NN ist die Halde Lothringen ein idealer Ort, um sich ein Bild der durch Industrie geprägten Nachbarschaft zu machen. Die Halde lädt mit ihrem 200 Meter langen promenadenähnlichen Weg zum Betrachten dieser sich wandelnden Landschaft ein. Nach Abschluss der Umgestaltung und Realisierung der Landmarke wurde die Halde Lothringen Anfang 2004 als öffentliche Grünfläche an die Stadt Bochum übergeben. |
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